Einwegkunststoff-Verbot

Jedes Jahr werden weltweit mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere eingetragen. Rund 85 Prozent des Meeresmülls besteht aus Kunststoffen. Um diesem Trend entgegenzuwirken und gleichzeitig die Umwelt zu schützen, hat die EU im Jahr 2019 eine Richtlinie über Einwegkunststoffartikel verordnet. Demnach müssen die EU-Mitgliedstaaten bis zum 3. Juli dieses Jahres sicherstellen, dass bestimmte Einwegkunststoffartikel in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Vornehmlich sind dabei Produkte im Fokus, für die es umweltfreundlichere Alternativen gibt, wie beispielsweise Wattestäbchen, Besteck, Teller, Trinkhalme, Rührstäbchen oder Luftballonstäbe. Gleiches gilt für To-go-Getränkebecher, Fast-Food-Verpackungen und Wegwerf-Essenbehälter aus Styropor. Für andere Kunststoffartikel wie Einwegkunststofftragetaschen, Flaschen, Tüten, Folienverpackungen, Tabakfilter, Hygieneartikel und Feuchttücher gelten andere Maßnahmen. Diese Maßnahmen umfassen unter anderem den beschränkten Verbrauch dieser Artikel und die Vermeidung von Abfällen durch besondere Kennzeichnungsanforderungen. 

Mit den Leitlinien soll sichergestellt werden, dass die neuen Vorschriften in der gesamten EU ordnungsgemäß und einheitlich angewandt werden.

 

Sie haben Fragen zu konkreten Kunststoffprodukten und deren Pflichten? Dann kontaktieren Sie uns gerne. Unser Beratungsteam hilft Ihnen bei Fragestellungen bezüglich der Kennzeichnungspflicht, der erweiterten Produzentenverantwortung oder der Verwendung von Rezyklaten in Verpackungen.

Kontaktieren Sie uns

Wir freuen uns von Ihnen zu lesen. Schreiben Sie uns einfach Ihr Anliegen!

    Sie können uns gerne telefonisch erreichen unter

    +43 (0)1-994 99 69-0

    oder über unser Kontaktformular!

    Bitte beachten Sie dabei, dass die mit * gekennzeichnete Eingabefelder Pflichtangaben sind.