Einwegpfand-Vorstoß in Österreich: ein guter Tag für den Umweltschutz

Reclay informiert

Als eines der führenden Sammel- und Verwertungssysteme in Österreich zeigt sich die Reclay Group über den Vorstoß der größten Getränkehersteller und Handelsketten REWE, Hofer und Lidl zur dringend überfälligen Einführung eines Pfand-Systems auf Einweggetränkeverpackungen in Österreich erfreut. „Die heute veröffentlichte einheitliche Forderung aller Getränkehersteller und eines wesentlichen Teils des österreichischen Handels für ein Pfand-System ist nach fast zwei Jahren intensiver Diskussionen ein riesengroßer Erfolg für den Umweltschutz in Österreich“, so der Reclay Group-Geschäftsführer Christian Abl.

Seit Jahren vertrauen tausende Klein- und Großunternehmen in Österreich auf die Expertise von Reclay im Bereich des nachhaltigen Verpackungsrecyclings. Um hohe Sammelmengen von wertvollen Verpackungen zu gewährleisten, die Umwelt vor achtlos weggeworfenen Verpackungen zu schonen und hochwertige recycelte Materialien wieder in den Verpackungskreislauf einzubringen, führt an der Einführung eines Pfand-Systems kein Weg vorbei. „Wenn dabei noch die EU-Ziele für das Kunststoffrecycling erreicht werden und hohe Strafzahlungen vermieden werden können, ist das ein Grund mehr, die heute neu geformte Einheit der Wirtschaft Österreichs zu nutzen und ein Einwegpfand gesetzlich zu verankern“, so Abl.

Rasche Umsetzung gefordert

Dem unermüdlichen Einsatz verantwortungsbewusster Unternehmen wie Coca-Cola und vieler anderer Getränkehersteller Österreichs sowie des Teams rund um die Umweltministerin Leonore Gewessler ist es zu verdanken, dass Österreich in Sachen Plastikrecycling nicht den EU-Anschluss verlieren wird.

Die international agierende Reclay Group fordert nun die rasche Umsetzung eines Einwegpfandsystems in Österreich. „Wir sind ab sofort bereit, ein Pfand-System auf Einweggetränkeverpackungen in Österreich zu bauen und möglichst bald in Betrieb zu nehmen. Dabei kombinieren wir Altbewährtes mit innovativen Lösungen”, betont der Geschäftsführer der Reclay Group. „Neben den bekannten Rücknahmeautomaten im Handel haben wir in den vergangenen Monaten ein digitales Pfandkonzept zur Marktreife gebracht, welches vor allem den kleinen Geschäften, den Online-Händlern und all jenen, die keinen Platz und kein Geld für Pfandautomaten haben, die wirtschaftlich leistbare Alternative der manuellen Pfandgutrücknahme ermöglicht.”

Pfand-System breit aufstellen

Des Weiteren führt Abl aus, „dass auch öffentliche Bereiche außerhalb des Handels wie Bahnhöfe, Rastplätze an Autobahnen, Freizeitparks und Großveranstaltungen mit hybriden Pfandkonzepten – also digital und klassisch mit Automaten – ausgestattet werden sollen.” Das verleiht dem künftigen österreichischen Einwegpfand-System die notwendige Effizienz und kann als Vorbild für ähnliche Systeme in anderen Ländern dienen.

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