Energiemanagementsystem DIN EN 16001
Grundlegendes Ziel der DIN EN 16001 (Energiemanagementsystem) ist es, Unternehmen bei der Implementierung von Systemen und Prozessen zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Energieeffizienz zu unterstützen. Durch ein systematisches Energiemanagement sollen sowohl die eingesetzte Energiemenge, die Energiekosten, als auch die Treibhausgasemissionen reduziert werden. Energiemanagementsysteme zielen dabei auf die verpflichtende Einbeziehung aller Ebenen und Funktionen einer Organisation inklusive dem Top-Management, um das Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung der energetischen Situation zu erreichen.
Warum noch:
Bereits im Jahre 2006 forderte die Europäische Kommission die Mitgliedsstaaten dazu auf, Unternehmen zur Einführung von Energiemanagementsystemen zu bewegen. Auf dieser Grundlage hat die Bundesregierung angekündigt, bei der Novelle des EEG mit Wirkung zum 01.01.2013 nur noch eine Befreiung von der EEG-Umlage mit Nachweis eines Energiemanagementsystems nach DIN EN 16001 oder einer EMAS-Registrierung zu ermöglichen. Dieses Zertifikat muss im Laufe des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres (also 2011) ausgestellt worden sein. Zusätzlich zeichnet sich bereits ab, dass die Stromsteuerrückerstattung für Unternehmen des produzierenden Gewerbes ab dem 01.01.2013 nur noch bei Nachweis eines Energiemanagementsystems gewährt wird. Energiemanagementsysteme führen durch eine höhere Transparenz in der Darstellung der Energieflüsse und die Zuweisung klarer Verantwortlichkeiten innerhalb des Unternehmens häufig zu signifikanten Energiekosteneinsparungen. Eine weitere Begründung für die Einführung eines Energiemanagementsystems ist eine höhere Berechnungsgenauigkeit bei der Bilanzierung von Product und Corporate Carbon Footprints.
Ansprechpartnerin
Sabine Junge
Leiterin Unternehmens-
kommunikation
Tel.: 0221 580098-22
Fax: 0221 580098-777
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